Der Molo ist eine der populärsten polnischen Erholungs- und Veranstaltungsanlage, eine Visitkarte des Kurortes.

Die Anlage besteht aus Holz- und Landteil.

Der Holzteil (Spazierteil) umfasst, außer der Hauptbrücke (511,5m, wobei 458, in die Gdansker Bucht hinausreicht), die Unterborde und den Seitenbord, die Anlegen von Passagierschiffen und Yachten ermöglichen. Die Jodkonzentration an den am weitesten in die See reichenden Stellen ist zweimal so hoch als am Land.

Der Landteil (der Kurplatz) ist ein Platz von 20000 km2. Dort befinden sich der Springbrunnen, der Leuchtturm mit einem Aussichtspunkt, der Konzertpavillon, gastronomische Punkte und viele Grünanlagen. Auf dem Platz können Massenveranstaltungen für höchst 15000 Menschen organisiert werden. Im Winter gibt es hier ein Eisfeld. Es ist der einigste Platz in Sopot, wo man solche Veranstaltungen organisieren kann.

EINTRITTSKARTEN 2017
Von 29. April bis 24. September ist das Betreten des Holzteils kostenpflichtig.

Preisverzeichnis:
Erwachsenenkarte: 8.00 PLN
Ermäßigte Karte: 4.00 PLN
Nachtkarten*: 8.00 PLN
Familienkarte 2 Erwachsene + ein Kind: 18.00 PLN
Familienkarte 2 Erwachsenen + 2 Kinder: 19.00 PLN
Familienkarte 2 Erwachsenen + 3 Kinder: 20.00 PLN
Dauerkarte Erwachsenen x15: 85.00 PLN
Ermäßigte Dauerkarte x15: 40.00 PLN

Verkaufszeiten der Karten:
29 IV – 22 VI: 8.oo – 21.oo
23 VI – 3 IX: 8.oo – 23.oo
4-24 IX: 8.oo – 20.oo

* Nachtkarten gelten:
a) vom 29. April bis zum 19. Juni – in den Nächten von Freitag auf Samstag zwischen 23:00 und 8:00 Uhr;
mit Ausnahme von:
– dem langen Wochenende im Mai, da gelten die Eintrittskarten schon am Samstag, den 29. April ab 23:00 Uhr;
– dem langen Wochenende im Juni, da gelten die Eintrittskarten schon am Mittwoch, den 14 Juni ab 23:00 Uhr;
b) vom 23 Juni bis zum 3 September – täglich von 23:00 bis 8:00 Uhr.
Am Eingang kann man mit einer Kontrolle rechnen, ob auf dem Objektgelände kein Alkohol mitgeführt wird.

Bemerkungen:
1. Für Kinder bis zum 3. Lebensjahr Eintritt frei br/> 2. Karten und ermäßigte Dauerkarten gelten für:
a) Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr,
b) Invaliden mit der 1-sten Gruppe und ihren Betreuern.
3. Dauerkarten ermächtigen den 15-maligen Eintritt auf die Mole (EINMAL PRO TAG).
4. Preisnachlässe für Touristengruppen – Verkauf mit der Rechnungbestätigung VAT:
* 10%: 15-50 Stück
* 15%: 51-100 Stück
* 20%: über 100 Stück
* Karten für wohltätige Zwecke: Preisnachlass bis 80% (nur im Büro KMS, Chopinstr. 10, Tel. 58 551 00 02).
5. Der Eintritt für die Einwohner von Sopot sowie für Residenten der Anlegestelle mit der Sopoter Karte / Karte des Residenten und mit dem Personalausweis kostenfrei.

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  • In den Beschreibungen wurden die Informationen aus den folgenden Quellen verwendet:
  • * “Sopockie Molo” von Marek Klat und Jarosław Mykowski, Pommersches Verlagshaus 1997
  • * “Sopockie Molo – krótka historia nieskończoności” von Wojciech Fułk und Maciej Szemelowski, Verlag Kallisto 2005
  • * “Polskie latarnie morskie” von Marek Ledóchowski, Apoloniusz Łysejko und Maciej Sokol, Blue Media 2000 (cd-rom)
  • * Technische Dokumentation des Bürgeramtes in Sopot
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BAUWERKE

In der Nähe von Molo wird ein Unternehmen durchgeführt, dessen Effekt u.a. die Entstehung von einem neuen Badehaus als Konferenzzentrum und einem exklusiven Hotel wird.

Es wird schon das vierte Badehaus an diesem Ort sein: die ersten zwei sind in 1824 und 1881 entstanden. Sie wurden aus Holz gebaut. Das dritte, das prächtigste, wurde 1909 errichtet.

1920 wurde hier ein Kasino eröffnet. Die Einkommen davon war so hoch, dass eine Generalreparatur durchgeführt werden konnte (1927-1928). Es wurde sogar Neubau Kasino Hotel, als das spätere Grandhotel errichtet.

Das Gebäude des Badehauses wurde 1945 zerstört, schon nach dem Eintritt der roten Armee. Nur die Rotunde wurde nicht zerstört. Sie wurde demnächst in die neu gebaute Staatsgalerie für Kunst eingezogen. Für viele Jahre funktionierte hier ein Restaurant mit einer Aussicht auf den Molo.

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LEUCHTTURM MIT AUSSICHTSPUNKT

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SPRINGBRUNNEN

Der Springbrunnen auf dem Kurplatz wurde zum ersten Mal zum Gebrauch 1881 abgegeben. Später wurde er 1912 umgebaut und in praktisch unveränderter Form funktioniert er bis zum Heute. Dies betrifft auch den Leuchtmechanismus, der trotz seines Alters ständig wirkt. Der Fortschritt in der Beleuchtung verursachte leider, dass es nicht mehr so effektiv ist.

Der Springbrunnen kann in 2 Modi funktionieren: Vollmodus (der Wasserstrahl erreicht die Höhe von 8 Metern) und Halbmodus (ca. 4 Meter).

An den Ecken des Springbrunnens befinden sich 4 Postamente mit 3 Skulpturen mit einer Geschichte von einer Engelliebschaft. Es fehlt die vierte Skulptur. Einige Stadtbewohner behaupten, dass sie irgendwo in den Sträuchern des Ortes zu finden sind…

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KURPLATZ

Das Gelände zwischen dem Kurhaus und dem Molo hat schon seit seinem Anfang den Kurgästen gedient. Schon 1827 wurden hier in dem Halbkreis Badepavillons und Umkleideräume errichtet. So entstand ein Plätzchen, in Mitte dessen sich der erste Molo (31,5m) befand. Der Platz wurde während des Baues des zweiten Kurhauses reguliert (1881). Die heutige Gestalt verdankt er dem Umbau 1927-1928.

Die Entwicklung der Inlandsinfrastruktur zwischen dem 19. und 20. Jh. verursachte die Entstehung von vielen populären Unterhaltungsinitiativen, u.a. Promenadenkonzerte von “Kurorchester” (heute wird diese Tradition von Sopoter Promenadenorchester fortgesetzt), Festen wie Badefest oder Zoppoter Sportwoche.

In den Zeiten des Sozialismus wurde diese Aktivität begrenzt. Erwähnenswert sind jedoch die erste Miss Polonia Wahl (1956) und der erste Jazzmusikfestival in Sopot (auch 1956). Die älteren Bewohner erinnern sich sicher auch an Ballettveranstaltungen in dem alten Springbrunnen. Die Wende kam am Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der veranstaltete “Jugendfest” mit verschiedenen Rockgruppen (u.a. Lady Pank, Maanam) von über 20000 Leute besucht wurde (ein Besuchrekord aller Moloveranstaltungen, der wahrscheinlich nie gebrochen wird wegen der Sicherheitsnormen). Seit Anfang der 90er Jahre finden die Sportveranstaltungen. Der berühmteste, “Sprungstab auf dem Molo”, wird zyklisch seit den 80er veranstaltet. Erwähnenswert ist auch der in den 90er populäre Wettbewerb, “Sopot Molo Triathlon”.

Gegenwärtig auf dem Kurplatz finden Konzerte und Werbeaktionen statt. Man kann die Kinderattraktionen (Autos, Radfahrer) genießen oder in einer der zwei gastronomischen Lauben speisen. Auf dem Platz, am Anfang der Rechtarkaden, befindet sich der Kartenverkaufspunkt für Wasserbahnen. Auf dem Platz vor dem Springbrunnen gibt es auch ein riesiges Schachbrett, aber seit den 80er wird es kaum gebraucht. Dafür funktioniert hier jährlich ein Eisfeld.

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Die Pfanne (Solarium)

Dieser originelle Platz wurde “Solarium” genannt, aber der heutzutage gebrauchte Name (Die Pfanne) beschreibt viel genauer den Charakter dieses Platzes. Hier kann man sich während sonniger Tage auf den Banken bräunen, ohne dass der Seewind dabei stört.

Die Pfanne ist eine hölzerne Plattform (42 x 54,5m), auf Säulen über dem Strand aufgehängt. Von dem Kurplatz wird sie durch einen Zaun und Kartenverkaufshäuser abgegrenzt (ab dieser Stelle ist der Eintritt im Sommer kostenpflichtig). Auf der anderen Seite befindet sich die Hauptbrücke. An den Seiten kann man die Sopoter Strände gut beobachten.

Auf der Pfanne befinden sich 2 gastronomische Punkte: das Restaurant “Fregatte” (Eingang vom Kurplatz) und das Bar “Caffetino” (hinter den Eingangspforten). Ende 2005 wurde die Pfanne repariert und praktisch neu aufgebaut.

Diesen Sommer wird hier die Bühne für die drei Konzerte gestellt, die den “Sopot Festival 2006” ankündigen (2. und 22. Juli, 12. September). Sie werden durch den TVN-Sender übertragen. Die Unterlage der Pfanne wird deswegen zusätzlich speziell unterstützt.

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LINKE ARKADEN

Unter Dach und verglast diente die Kolonnade zum Schutz der Kurgäste vor Wind. In der heutigen Form wurde sie zum Gebrauch 1928 abgegeben, nach den größten Reparaturen in der Geschichte von Molo.

Heutzutage, in dem linken Teil, befindet sich ein Souvenir-, Bernstein- und Silberverkaufspunkt. Es gibt dort auch einen kleinen Vergnügungspark (u.a. Bad mit Booten, Geschicklichkeitsspiele).

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RECHTE ARKADEN

Unter Dach und verglast diente die Kolonnade zum Schutz der Kurgäste vor Wind. In der heutigen Form wurde sie zum Gebrauch 1928 abgegeben, nach den größten Reparaturen in der Geschichte von Molo.

Heutzutage, im rechten Teil, befinden sich 3 gastronomische Punkte mit Aussicht auf die See. Im Juli bis August funktioniert hier ein Sommer-internetcafé von Wirtualna Polska (Das Virtuelle Polen). Am Anfang der Arkaden, am Leuchtturm, befindet sich der Kartenverkaufspunkt für Wasserbahnen

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DIE HAUPTBRÜCKE

Der Hauptpunkt des Molo und seine Hauptattraktion. In der Vergangenheit wurde sie auch als “Schaft”, “Steg” oder “Pier” bezeichnet. Heutzutage wird keine dieser Bezeichnungen verwendet. Manchmal wird die Hauptbrücke einfach “molo” genannt (kleingeschrieben, im Unterschied zum Namen der ganzen Anlage, die großgeschrieben wird).

Die Hauptbrücke besteht aus dem Oberbord und 3 Unterborden. Der Oberbord ist über 350,2m lang, und 10,10m breit (26m und 15m bei den Balkonen, die sich symmetrisch an den beiden Seiten des Bordes befinden). Bei einigen Balkonen befinden sich Treppen zu den Unterborden, wo Yachten und Wassertaxis anlegen. Die ganze Konstruktion basiert auf speziell imprägnierten (Schutz vor biologischen Faktoren) Kieferpfahle von Durchmesser von 30 bis 60cm, die in den Seeboden in die Tiefe von 5 bis 12m eingeschlagen sind.

Die Bedingungen von Yachtanlegen an den Molo: a) die Mannschaft ist verpflichtet,

b) die Anweisungen des Molobootsmanns zu beachten,

c) Anlegen ist gebührenfrei, jedoch wenn die Mannschaft jedes Mal Land betritt, ist sie zum Kauf der zurzeit auf dem Molo geltenden Karten verpflichtet. Zusätzlich sind die Fahrtanordnungen des Seeamtes in Gdynia zu beachten.

Die zwei kleineren Unterbrücken werden nach der Saison wegen Herbst-Winter Stürme demontiert. Es kann als eine Tradition angesehen werden, weil diese Brücken aus den Jahren 1827-82 (angefangen mit dem Ersten, der 31,5m lang war, dann aufgebaut bis zu 65m und 85,8m) auch für Winter demontiert wurden. Der 100m langer molo aus dem Jahre 1882 war die erste ganzjährige Konstruktion. Die nächsten wichtigeren Modifikationen fanden 1886-1900 (150m), 1909-10 (315m) und 1927-28 (350m) statt. Die Bedeutung von molo wird dadurch betont, dass er am Anfang des 19. Jh. als “Keiser Steg” bezeichnet wurde.

Die zwei Weltkriege brachten keine größeren Schäden, aber die Stürme in den Jahren 1948-50 waren so heftig, dass die kommunistischen Behörden eine Demontage dieses “bürgerlich-kapitalistischen Symbols der Vergangenheit” ernst überlegt haben. Zum Glück hat Mieczyslaw Cislak, der Direktor der Stadt-Kur-Badeanstalten (ihm waren damals u.a. der Molo und die Strände untergeordnet), den damaligen Präsidenten Boleslaw Bierut überzeugt, die Brücke zu retten und eine sofortige Reparatur zu unternehmen. Dank seines Einsatzes wurden entsprechende Mittel aus dem Zentraletat erworben und die größte Attraktion der Kur wurde gerettet.

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DER SPORN

Der Seitenbord des Molo, also Der Sporn, ist 1928 entstanden (das Projekt existierte schon seit 1880). Er diente als ein Wellenbrecher und ein zusätzlicher Pier für die anlegenden Yachten und kleinen Schiffe. Mit der Zeit wurde dieser Platz von Liebhaber des Sonnenbades. Ähnlich wie der Hauptbrücke wurde er aus Kieferholz gebaut.

Die Normallänge des Spornes beträgt 132m (die Breite 5,5m). Die Hälfte ist jedoch durch Winterstürme in den Jahren 2004-2006 zerstört. Der Wiederaufbau der Brücke wurde ins Projekt des Seefahrtmarinebaus am Molo eingezogen.

Der heutzutage nach den Stürmen unversehrte Teil wird repariert.

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DER KOPF

 

Der Eisenbetonkopf wurde 1991 zum Gebrauch abgegeben. Er hat die hölzerne Konstruktion ersetzt. Er ist 107,45m lang und seine Grundaufgabe ist die Hauptbrücke von Stürmen zu schützen (welche Aufgabe er ausgezeichnet erfüllt).

Der Kopf ist auch der Kartenverkaufspunkt und ein Hafen für die Schiffe der Gdansker Seefahrt und des Reiseschiffes “Pirat”. Die Wassertiefe beträgt hier ca. 6m. Er ist auch ein guter Aussichtspunkt auf die Strände der drei Städte, die nach Gdansk und Gdynia segelnden Schiffe und die herumsegelnden Segelboote, Windsurfings und Wasserscooters. Die Jodkonzentration ist hier zweimal so groß als am Land, was einen ausgezeichneten Einfluss auf aufs Wohlbefinden hat, besonders bei denen, die unter Schilddrüseinsuffizienz leiden.

Seit einigen Jahren gibt es auch auf dem Kopf die Wachsfigurenausstellung.

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DER YACHTHAFEN

Die Sopot Marina befindet sich am Ende der Sopoter Mole. Drei Becken, in denen 103 Plätze vorgesehen wurden: 63 Pläetze für Boote mit der Länge von 24 Metern. Navigationsdaten/ -angaben: 54°44’83.7 N 18°57’74.4 E. Der Aufruf: der Kanal Nr. 14 oder 16. Maximale Tiefe des Hafens: 5 m. Maximale Länge der Einheit: 24 Meter.

Operateur des Yachthafens ist Firma Promarina Polska Sp. z o.o.

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